Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Meine perfekte Morgenroutine als Mama

Als Mutter von zwei lebhaften Kinder hatte ich selten am Tag die Ruhe und die Zeit, allein mit mir selbst zu sein. Ich war übermüdet und unausgeschlafen. Abgesehen davon konnte ich meine persönlichen Projekte nicht nachgehen. Ich war sauer, frustriert und schnell gereizt.

Ich liebe meine Kinder und genieße jeden Moment mit ihnen. Dennoch irgendwann ist es Schluss. Ich brauche wieder Zeit für mich allein. Ich muss mich um meine Gesundheit achten, dann kann ich besser um meine Familie kümmern.

Ich suchte also eine Möglichkeit, um dies zu realisieren. Ich stoß auf viele Ideen im Internet und fand heraus, dass eine Morgenroutine wichtig ist, um den Tag besser zu starten.

Ich muss sagen, ich bin kein Morgenmensch. Aber seit meine Kinder in den Kindergarten gehen, muss ich früh aufstehen, schon bevor alle (aufstehen). Also habe ich angefangen, eine Morgenroutine zu entwickeln. Und ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Seitdem bin ich ein neuer Mensch, ausgeglichen und glücklich.

Wie ich vorgegangen bin, erfährt ihr unten.

 

1. Um fünf Uhr aufstehen

Es gibt unzählige Vorteile, wenn wir um fünf Uhr aufstehen.

Man wird kreativer, ganz egal in welchen Bereich. Ich erledige jetzt zum Beispiel alle meine Projekte am PC oder an der Nähmaschine an diesen frühen Morgen, wo der Rest der Welt noch schläft und nur die Ruhe herrscht. Du bist ganz allein mit deinen Gedanken. Und ich genieße es.

Ich stehe jetzt gerne früh auf, schon bevor mein Wecker klingelt. Auch ich schreibe gerade diesen Artikel um fünf Uhr früh.

2) In die Küche gehen

Ich mache mir eine Tasse Kaffee und räume meine Spülmaschine aus. Ich mache meine Spülmaschine schon am Vortag an. Dann räume ich sie wieder ein.

Das dauert nicht solange, aber das bringt schon mal das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Das bringt etwas Glück und Erleichterung.

Wenn ich Wäsche habe, bereite ich auch abends schon vor und drücke nur auf dem Knopf am Morgen. Danach bereite ich die Brotdosen der Kinder für den Kindergarten vor und lege auch ihre Anziehsachen zurecht. Damit ich später nicht nochmal in die Küche gehen muss, bevor wir das Haus verlassen. Es spart Zeit und Nerven, alles in einem Schwung zu machen:-)

3) beten

 

Nach diesem Schritt fange ich an, meine persönlichen Sachen zu erledigen. Weil ich gläubig bin, verbringe ich gerne Zeit mit Gott. Ich bete und lese eine Bibelstelle.

Ich finde es wichtig, an etwas zu glauben, was mächtiger ist als sich selbst. Und den Tag in Seinen Händen zu legen und Ihm Vertrauen schenken.

4) Projekte starten

 

Dann ist es endlich soweit, meine Projekte zu starten. Ich arbeite zwischen 30 Minuten und eine Stunde durch, solange keiner mich stört und solange meine Konzentration noch hält.

Vorher bürste ich meine Haare durch. Manchmal ist mein Sohn zwischendurch wach, aber dann schläft er weiter.

Projekte können aber auch sein, dass ich einfach um mich kümmere. Zum Beispiel ich gönne mir eine Gesichtsmaske oder eine Pediküre zum Wohlfühlen.

Oder auch etwas schönes wo ich nie Zeit hätte. Das Geschenk für meine beste Freundin endlich einpacken, Fotos von meinen Kindern fürs Album zum Drucken aussortieren.

5) lesen

Wie ich schon oben erwähnt habe, lese ich eine Bibelstelle. Aber ich lese auch gerne Ratgeber und Artikeln, die mich vorwärts bringen.

Es ist eine meiner Überzeugungen, dass Menschen nie aufhören sollen, zu lernen. Ich lese auch nicht nur Bücher.

Es gibt heutzutage unzählige Möglichkeiten, um an Informationen zu kommen. Zum Beispiel durch youtube, pinterest oder google.

Aber ich muss sagen, man muss aufpassen, auf was man liest. Es entspricht nicht immer die Wahrheit.

6) Sport

Ich muss sagen, ich bin überhaupt nicht sportlich und ich gehe nicht ins Fitnessstudio.

Aber seitdem ich meine Morgenroutine angefangen habe, bemühe ich mich, ein paar Gymnastik und Dehnungsübungen zu machen.

Es dauert ungefähr 20 Minuten. Ich habe mir ein kostenloses App besorgt, das mich auch erinnern kann, wenn ich vergesse oder unmotiviert bin.

Meine Tochter ist dann meistens soweit wach und übt mit mir. Und es macht zusätzlichen Spaß und bringt mir mehr Motivation. Sie stört mir überhaupt nicht.

7) Duschen

Nach dem Sport bin ich total ausgelassen und ausgepowert. Dann ist es Zeit, unter die Dusche zu gehen.

Das Wasser soll nicht zu heiß sein. Am besten kalt und warm abwechselnd.

Ich singe dabei Gospellieder oder ein aufmunterndes Lied. Das macht mich zusätzlich wach und ich starte den Tag mit positiver Energie.

8) Frühstücken

Früher habe ich nicht gefrühstückt, bevor ich die Kinder zum Kindergarten bringe. Jetzt weiß ich, wie wichtig ist es, ein gesundes Frühstück zu sich zu nehmen, bevor der Tag startet.

Es gibt einfach mehr Power und Energie. Und nicht zu vergessen, es spart mich unendlich Zeit, wenn ich mein Frühstück in meiner Morgenroutine einnehme.

Danach sind alle wach und wir bereiten uns für den Kindergarten vor. Und machen uns auf dem Weg.

Ich bin jetzt ganz zufrieden mit meiner Morgenroutine und bin langsam daran gewöhnt, früh aufzustehen.

 

Wenn ihr auch eine Morgenroutine habt, die ich noch nicht erwähnt habe, dann schreibe gerne in den Kommentar unten. Ich würde mich freuen und würde gerne ausprobieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

17 − sechzehn =

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.